ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1996DFG: Postdoktoranden ohne Beschäftigung

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DFG: Postdoktoranden ohne Beschäftigung

Glöser, Sabine

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LNSLNS BONN. Die Zahl junger, qualifizierter Postdoktoranden ohne ausbildungsad-äquate Beschäftigung steigt auch in Deutschland. Auf diese "besorgniserregende Situation für den wissenschaftlichen Nachwuchs" wies der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, im Jahresbericht 1995 der DFG hin.
Die Stipendienmittel der DFG seien knapper geworden. Im Jahr 1995 wurden im Normalverfahren 2 257 Anträge abgelehnt. 49,3 Prozent der beantragten Mittel konnten nicht bewilligt werden. Statt zuletzt 500 Habilitationsstipendien könnten zukünftig nur noch 200 vergeben werden. Demgegenüber habe sich die Zahl der Anträge in der allgemeinen Forschungsförderung seit 1992 um 50 Prozent auf 14 000 erhöht.
Folge der Beschäftigungssituation sei eine zurückgehende Zahl der Studienanfänger in den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften. In diesen Fächern, so Frühwald, werde schon in wenigen Jahren der Nachwuchs fehlen. SG
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