ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1996Uni Herdecke: Bei der Forschung Nachholbedarf

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Uni Herdecke: Bei der Forschung Nachholbedarf

EB

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LNSLNSLNSLNS BERLIN. An der Fakultät für Medizin an der Privaten Universität Witten-Herdecke sind die Forschungs- arbeiten noch "unbefriedigend", so das Urteil des Wissenschaftsrates. Der Hochschule wurde empfohlen, die notwendigen personellen, räumlichen und apparativen Voraussetzungen zu schaffen, um die Forschungsleistungen zu verbessern. Dagegen wurden das "modulare Ausbildungskonzept" beim Medizinstudium und die weitgehende Integration von vorklinischem und klinischem Unterricht in Herdecke gelobt. Damit werde ein wesentliches Reformelement realisiert, das der Wissenschaftsrat in seinen "Leitlinien zur Reform des Medizinstudiums" (1992) propagiert hat. Ebenso vorbildlich sei die praxisbezogene Lehre an der Zahnmedizinischen Fakultät, die durch eine enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Zahnarztpraxen gewährleistet wird.
Der Wissenschaftsrat geht davon aus, daß sich die Herdecker Hochschule auch in Zukunft zum überwiegenden Teil unabhängig von staatlichen Zuschüssen finanzieren kann. Der Hochschulbetrieb soll aber auch weiter durch staatliche Zuwendungen gesichert werden. Dabei solle die Größenordnung nicht überschritten werden, die den privaten Charakter der Hochschule gefährden würde. EB
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