ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2001Geriatrieinitiative „Azuvital“: Serviceleistung für den niedergelassenen Arzt

VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

Geriatrieinitiative „Azuvital“: Serviceleistung für den niedergelassenen Arzt

Dtsch Arztebl 2001; 98(14): A-934 / B-802 / C-696

Weiß, Maria

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Behandlung älterer Patienten nimmt in den Arztpraxen durch den erhöhten Bedarf an Beratung, Zuwendung und administrative Aufgaben viel Zeit in Anspruch. Das von der Firma Azupharma entwickelte Geriatrie-Kompendium bietet dem Arzt eine Vielzahl von Hilfen, die den Zeitaufwand bei der Betreuung der geriatrischen Patienten erheblich verkürzen können.
Eine im Rahmen der Aktion „Azuvital“ vorgenommene Umfrage zur Versorgung älterer Patienten bei 6 000 niedergelassenen Ärzten zeigte, dass die Hauptprobleme im erhöhten Beratungsaufwand, mangelnder Compliance und der administrativen Belastung zum Beispiel durch Pflege und Vormundschaftsanträge liegen. Ebenfalls befragt wurden 3 000 Apotheker, die vor allem an geriatrischen Fortbildungen und speziellen Service-Produkten für ältere Patienten interessiert waren.
Im Rahmen seiner Geriatrieinitiative hat das Unternehmen eine Serviceline für alle Fragen der Geriatrie (Azupharma-Patienten-Informations-System) und eine Homepage (www.azupharma. de) eingerichtet. Darüber hinaus sind eine Stiftungsprofessur für Geriatrie und die Einführung zertifizierter Fortbildungsveranstaltungen geplant. Schon umgesetzt sind bei vielen Präparaten speziell auf ältere Patienten zugeschnittene Packungsbeilagen in Großschrift. Unterstützung bietet auch das Geriatrie-Kompendium, das allen interessierten Ärzten kostenlos zur Verfügung gestellt wird oder über das Internet abgerufen werden kann.
Praktischer Serviceteil
Neben den Kapiteln zur Diagnose und Therapie häufiger geriatrischer Krankheitsbilder enthält der Ringordner einen Serviceteil mit Kopiervorlagen für Patienteninformationen zu häufigen Krankheitsbildern sowie eine Vielzahl von Anträgen und Formularen, zum Beispiel für die Pflegeversicherung, ärztliche Gutachten, Patienten- und Betreuungsverfügungen und Formalitäten im Sterbefall. Ein nach Postleitzahlen geordneter Adressenteil hilft bei der Suche nach Verbänden, Selbsthilfegruppen, Tageskliniken und Wohnberatungsstellen et cetera. Wechselwirkungstabellen für die Indikationsgebiete Kardiologie, ZNS-Antidepressiva und Antirheumatika erleichtern die medikamentöse Behandlung multimorbider Patienten.
Viel Zeit ersparen auch die Kopiervorlagen für geriatrische Assessments wie Barthel- und Tinetti-lndex sowie Checklisten zu Pflege, Hilfsmitteln und Wohnsituation. Diese könnten zum Teil schon im Vorfeld von den Angehörigen oder der Helferin ausgefüllt werden, was wesentlich zur Zeitersparnis beitrage. Maria Weiß
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema