VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2001; 98(14): A-942 / B-798 / C-754

O., J.

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LNSLNS Prof. Dr. med. Ulrich Vogt, ehemaliger Chefarzt der neurologisch-psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses Moabit in Berlin, wurde am
5. April 80 Jahre alt.
Nach dem Studium in Berlin und Marburg legte Vogt im September 1949 an der Universität in Marburg das Staatsexamen ab und wurde 1950 zum Dr. med. promoviert.
1951 bis 1960 war er als Assistenzarzt, später als Oberarzt an der Neurologisch-Neurochirurgischen Klinik der Freien Universität Berlin tätig. Nach mehrjähriger Oberarzttätigkeit an der neurolo-gisch-psychiatrischen Abteilung des Auguste-Viktoria-Krankenhauses übernahm er 1981 als Chefarzt die Leitung der neurologisch-psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses Moabit. Wissenschaftlich beschäftigt sich Vogt insbesondere mit den zerebralen Gefäßerkrankungen, deren Diagnostik und Therapie er sich mit Engagement widmete. Seine Habilitation veröffentlichte er 1970 zum Thema „Zur Frage der pathogenetischen Bedeutung von Stenosen und Verschlüssen zuführender Hirngefäße“. 1971 wurde ihm die Lehrbefugnis für das Fach „Neurologie“ und 1977 der Titel eines außerplanmäßigen Professors durch die Freie Universität Berlin verliehen.
Vogt kann auf eine lange und erfolgreiche ärztliche Laufbahn zurückblicken. Noch bis zum 67. Lebensjahr stand er als Chefarzt der neurologisch-psychiatrischen Klinik Moabit vor, um danach bis 1995 als Konsiliarius am Martin-Luther-Krankenhaus und bis heute in eigener Praxis tätig zu sein. J. H.

Prof. Dr. med. Werner Otto, ehemaliger langjähriger Direktor des Medizinisch-Poliklinischen Instituts der Universität Leipzig, wird am
6. April 80 Jahre alt.
In dieser Einrichtung begann 1951 der wissenschaftliche und klinische Berufsweg Ottos. Nach der Facharztanerkennung für Innere Medizin legte er 1957 seine Habilitationsschrift über die „Zusammenhänge der degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und Hypertonie“ vor und wurde im gleichen Jahr Dozent.
Von 1962–1986 leitete er das Institut, verbunden mit der Ernennung zum Professor mit Lehrauftrag. 1964 folgte die Berufung zum Professor mit Lehrstuhl und 1969 zum ordentlichen Professor.
Die vom Rheumatologen Schön bereits seit den Dreißigerjahren eingerichtete Rheumaambulanz wurde unter Ottos Leitung zu einem diagnostisch-therapeutischem Zentrum ausgebaut. 1968 gründete Werner Otto mit den Professoren Seidel und Heidelmann die Gesellschaft für Rheumatologie der DDR. In den sieben Jahren, in denen er 1. oder 2. Vorsitzender war, erfolgte die gleichberechtigte Aufnahme der Rheumagesellschaft in die europäische und internationale Rheumaliga.
Unter den über 100 Veröffentlichungen waren unter anderem die Bücher „Die Rheumasprechstunde“ und „Die rheumatischen Erkrankungen“ mit Seidel und Wessel. J. O.
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