ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2001Euro-Einführung: Weniger Geld für die GKV

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Euro-Einführung: Weniger Geld für die GKV

Dtsch Arztebl 2001; 98(15): A-948 / B-804 / C-760

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LNSLNS Auch die Sozialversicherung wird von der Umstellung betroffen.

Aufgrund des ab 1. Januar 2002 geltenden „Gesetzes zur Umstellung von Gesetzen und Vorschriften im Bereich des Gesundheitswesens auf den Euro“ werden die gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich bis zu 30 Millionen DM je Jahr weniger einnehmen. In der gesetzlichen Pflegeversicherung führt das Gesetz zu Mehrausgaben von ebenfalls rund 30 Millionen DM. Dies geht auf die Umstellung aller DM-Werte durch „Glättung“ zurück. Nach dem Gesetz werden zwei Umstellungsarten gewählt: Abrundung durch Neufestsetzung im Verhältnis 2 DM = 1 Euro; Aufrundung durch Neufestsetzung auf volle 1, 10, 100 und 1 000 Euro. Bei Gebühren und Zuzahlungen, die den Versicherten unmittelbar betreffen, strebt der Gesetzgeber grundsätzlich eine Abrundung des Wertes an, um die Akzeptanz der Neufestsetzung in Euro dadurch zu erhöhen.
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