ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2001Röntgenstrahlen: Geringe Belastung

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Röntgenstrahlen: Geringe Belastung

Dtsch Arztebl 2001; 98(15): A-949 / B-805 / C-761

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LNSLNS Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz
Röntgenaufnahmen der Zähne und Gliedmaßen machen nur einen geringen Anteil der kollektiven Belastung mit Radioaktivität aus. Dies geht aus einem Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz in Salzgitter für das Jahr 1999 hervor. Die mittlere Belastung durch medizinische Maßnahmen beträgt demnach pro Jahr und Person etwa 2 Millisievert (mSv), die natürliche Umweltbelastung liegt dagegen bei 2,4 mSv pro Person und Jahr.
Die Bundeszahnärztekammer betont in dem Zusammenhang die zwingende Notwendigkeit von Röntgenaufnahmen im Rahmen einer gründlichen Diagnostik. Im Sinne einer präventionsorientierten Zahnheilkunde sei eine ausführliche Diagnostik zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Zahnhartsubstanz und auch von Zahnbetterkrankungen unter Einbeziehung einer Röntgendiagnostik zwingend erforderlich. Daraus erkläre sich die hohe Zahl der Anwendungen. Der Anteil der Röntgenuntersuchungen beim Zahnarzt wird auf 18,4 Prozent der medizinischen Anwendungen beziffert. Durch die Aufnahmen wird die Bevölkerung jedoch nur mit 0,1 Prozent der kollektiven effektiven Strahlendosis konfrontiert.
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