ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2001Schimmelpilz: Berichtigung
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LNSLNS In dem Beitrag (wurde bei der) . . . Wiedergabe von Inhalten einer Stellungnahme von mir eine etwas unglückliche Formulierung gewählt, die sich in dieser Form nicht halten lässt und von mir – auch in Anbetracht von Nachfragen, die mich erst auf den Artikel aufmerksam gemacht haben – relativiert werden muss.
„Die Bewohner müssen über ein richtiges Lüftungsverhalten (kontinuierliches und keinesfalls intermittierendes Lüften) . . . informiert werden.“ Eine kontinuierliche Luftzirkulation in einem Innenraum(wohn)bereich mit ständigem (minimalem) Luftaustausch zur Außenluft unter Vermeidung von „Luft-Stauräumen“ ist eine ideale Situation. Derartige Bedingungen werden heute in einigen nahezu hermetisch abgeriegelten Innenraum(wohn)bereichen nicht mehr angetroffen. Es wurde sogar über Wohnungen berichtet, in denen die Abdichtung derartig gut war, dass der Luftdruck in der Wohnung nach „Aufpumpen“ durch eine spezielle Probetür (abgedichtete Wohnungseingangstür mit Luftzuführungssystem) anstieg. In diesen Fällen ist keinerlei kontinuierliche Grundlüftung mehr gegeben, was der Meinung einiger Sachverständiger nach als bedenklich anzusehen ist. Selbstverständlich kann auch eine optimale kontinuierliche Luftzirkulation beziehungsweise ein kontinuierliches kreuzweises „Minimallüften“ nicht ein intermittierendes Lüften, zum Beispiel Kreuzlüften mittels Schwenkflügelfenster, ersetzen . . . Zusammenfassend wird sich ein ideales Lüftungsverhalten immer aus einer adäquaten Mischung von intermittierendem und kontinuierlichem Lüften zusammensetzen.
Priv.-Doz. Dr. med. Axel Schmidt, Institut für Mikrobiologie und Virologie, Universität Witten/Herdecke, Stockumer Straße 10, 58448 Witten
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