ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2001Nefopam bei schwerem Schluckauf

MEDIZIN: Referiert

Nefopam bei schwerem Schluckauf

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LNSLNS Meist gelingt es mit einfachen „Bordmitteln“, einen passageren Schluckauf zu durchbrechen. Gelegentlich jedoch erweist sich ein Schluckauf, hervorgerufen durch eine spastische Kontraktion des Zwerchfells, als therapierefraktär, wenn gängige Medikamente wie dopaminerge Blocker oder Antagonisten nicht mehr greifen.
Die Autoren berichten über drei Patienten, bei denen ein bereits mehrere Tage währender Schluckauf mit Nefopam (AJAN) durchbrochen werden konnte. Nach intravenöser Gabe von 10 mg verschwand der Schluckauf innerhalb von einer Minute. Zur Rezidivprophylaxe erhielten die Patienten weitere 10 mg Nefopam intravenös viermal täglich für zwei Tage plus dreimal 200 mg Carbamazepin. w

Bilotta F, Rosa G: Nefopam for Severe Hiccups. N Engl J Med 2000; 334: 1973–1974.

Dr. F. Bilotta, University of Rome La Sapienza, 00196 Rome, Italien.

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