ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2001Allgemeinbildung: Wirtschaft als eigenes Fach

VARIA: Bildung und Erziehung

Allgemeinbildung: Wirtschaft als eigenes Fach

Dtsch Arztebl 2001; 98(15): A-1005 / B-835 / C-781

Bühring, Petra

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LNSLNS Initiative appelliert an die Politik. Die Einführung des Faches Wirtschaft an den allgemeinbildenden Schulen fordern die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund in einem Grundsatzpapier. Dem Aufruf an die Kultusminister schlossen sich der Deutsche Elternverein, der Verband Deutscher Realschullehrer und die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung an. Da die Arbeitsteilung und damit die Komplexität des Wirtschaftslebens – auch durch Globalisierung und Europäisierung – deutlich zugenommen haben, müsse „sozioökonomische Bildung“ zur Allgemeinbildung gehören. Die materielle Basis der Gesellschaft sei den Schülern frühzeitig zu vermitteln. Sie sollen Entscheidungen über ihre berufliche Ausbildung sachkundig treffen können.
Die Initiatoren des Grundsatzpapiers fordern ein eigenständiges Unterrichtsfach in allen Schulen ab der fünften Klasse. „Illusionär“ sei die Vorstellung, dass die notwendigen Fachkenntnisse in den Fächern Erdkunde, Geschichte oder Sozialkunde erworben werden könnten. Unterrichtsmethoden wie Fallstudien, Planspiele und „Übungsfirmen“ seien im Fach Wirtschaft besonders hilfreich; ebenso Betriebspraktika und Diskussionen mit Fachleuten aus der Praxis. Die Lehrerausbildung für das neue Fach müsse Wert auf Praxiserfahrung legen. pb
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