ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1996Diagnose-Zeitpunkt bestimmt Rezidivrate der Endometriose

POLITIK: Medizinreport

Diagnose-Zeitpunkt bestimmt Rezidivrate der Endometriose

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LNSLNS Die effektive Therapie einer Endometriose beginnt mit der frühzeitigen Diagnose: Mit zunehmender Aktivität und steigendem Ausmaß der Herde kann durch eine Therapie weniger erreicht werden. Wie Dr. Klaus Bühler (Saarbrücken) auf einem Workshop in Luxemburg erläuterte, liegen die Rezidivraten nach fünf Jahren bei ausgeprägtem Stadium um 70 Prozent, bei frühzeitiger Diagnose um 30 Prozent. Eine Drei-PhasenBehandlung der Endometriose (Laparoskopie mit operativer Entfernung sichtbarer Herde, sechsmonatige Therapie mit GnRH-Agonisten und Second-look-Laparoskopie mit Intervention) ist angezeigt, wenn aktive Herde vorliegen. Ist dies nicht der Fall, besteht im Vergleich mit dem einmaligen endoskopischen Eingriff kein Unterschied hinsichtlich Schmerzsymptomatik und Schwangerschaftsrate. In einer prospektiven Studie hat Prof. Karl Werner Schweppe (Münster) bei aktiver Endometriose nachgewiesen, daß die Drei-Phasen-Therapie einerseits mit einem längeren rezidivfreien Intervall einhergeht, andererseits mit höheren Schwangerschaftsraten als die einmalige Chirurgie. Le

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