ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2001Dümmer geht’s nimmer

VARIA: Post scriptum

Dümmer geht’s nimmer

Dtsch Arztebl 2001; 98(15): [84]

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LNSLNS Nach der Methode „Dümmer, als die Polizei erlaubt“
versuchen immer wieder Bankräuber
in aller Herren Länder ihr Glück aufs Neue:

Pech hatte ein Bankräuber in Rouen, der mit Beute aus der Bank raste, in den nächsten Wagen sprang und mit der Pistole fuchtelte: „Sofort losfahren“ – er war allerdings in einen Polizeiwagen gesprungen.

– Nicht weniger dämlich: In Lynn/Massachusetts floh ein Bankräuber mit dem Taxi, das allerdings nach wenigen Metern von der Polizei gestoppt wurde – der Räuber hatte vergessen, die Maske abzusetzen.

– In Tel Aviv schrie ein Bankräuber: „Geld her, dies ist ein Überfall!“ Die schwerhörige Bankangestellte fragte: „Wie bitte, können Sie das noch-
mals sagen?“ „Banküberfall!“ schrie der Räuber noch-
mals. „Lauter, ich versteh’ überhaupt nichts!“ kam es zurück. Auch der dritte Versuch schlug fehl – genervt suchte der Mann das Weite.

– In Dublin hatten sich während der Osterfeiertage Einbrecher einen 200 Meter langen Tunnel gegraben, um in den Tresorraum einer Bank
zu kommen (erhoffte Beute: 20 Millionen Mark). Beim letzten Durchstoß standen sie baff vor dem Unglaublichen – sie waren in einer Damentoilette gelandet.

– Ein Bankräuber in San Francisco – mit wenig Englischkenntnissen – ging in eine Filiale der Bank of America und kritzelte seine Forderung „Geld her. Sonst tot!“ auf ein Überweisungsformular des Instituts. Dann wurde er nervös und entschied sich, die gegenüberliegende Bank aufzusuchen. Doch der Schalterbeamte meinte nur, „Sorry, aber wir können keine Formulare der Konkurrenz akzeptieren!“ Deshalb müsse er wieder zur Bank of America – folgsam wartete er dort in der Schlange, als die Polizei ihn festnahm.

– Bei den Worten „Geld her, dies ist ein Überfall“ fiel dem Bankräuber Jack Collins das Gebiss heraus. Mit hochrotem Kopf rannte Collins – ohne Gebiss – aus der Bank. Er wurde gefasst. In seinen dritten Zähnen war sein Name eingraviert.

– Ein Bankräuber im schottischen Edinburgh leinte seinen Hund an einen Zaun, dann überfiel der bewaffnete Hundebesitzer eine große Bank im Zentrum und erbeutete 100 000 Mark. Als er flüchtete, vergaß er seinen angebundenen Vierbeiner. Die Polizei nahm das Tier in Gewahrsam und kam dem Räuber anhand des Halsbandes recht schnell auf die Spur. BE
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