ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2001Selbsthilfe: Rheuma nicht verharmlosen

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Selbsthilfe: Rheuma nicht verharmlosen

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LNSLNS Zehn-Punkte-Programm soll Kranke unterstützen.
Die Deutsche Rheuma-Liga hat ihr „Manifest für das dritte Millennium“ an die Parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Gudrun Schaich-Walch, übergeben. Gemeinsam mit drei europäischen Selbsthilfegruppen hatte die Rheuma-Liga den zehn Punkte umfassenden Katalog erarbeitet. Darin fordern die Verbände, Rheumakranke an politischen Entscheidungen zu beteiligen, Chancengleichheit zu gewährleisten und die Information der Bevölkerung über Rheuma zu verstärken.
Allein in Deutschland sind vier Millionen Menschen rheumakrank. „Rheuma wird immer noch als Alte-Leute-Krankheit verharmlost“, sagte Erika Christ von der Deutschen Rheuma-Liga. Dabei müsse fast jeder zweite Betroffene wegen der Erkrankung seine Arbeitsstelle aufgeben.
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Prof. Dr. med. Gerd-Rüdiger Burmester, kritisierte, dass in Deutschland rund 300 Rheumatologen fehlten und das Gebiet noch immer nicht als gleichwertiges Fach der Inneren Medizin anerkannt sei.


Das Röntgenbild eines rheumageschädigten Knies zeigt durch nachträgliche Einfärbung die schmerzenden und entzündeten Stellen.
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