ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2001Aufbau einer russischen Ärztekammer

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Aufbau einer russischen Ärztekammer

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LNSLNS Um den Aufbau einer russischen Ärztekammer ging es bei Gesprächen, die der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, mit dem russischen Ge­sund­heits­mi­nis­ter Prof. Dr. Juri Schewchenko und den Vizeministern Prof. Dr. Anatoli Vjalkov und Dr. Tatjana Stukolova Anfang April in Moskau führte. Nach Angaben der BÄK sind die rund 600 000 russischen Ärzte bislang nicht in einer gemeinsamen Vertretung organisiert. Zwar gebe es Gewerkschaften und Verbände. Diese könnten aber Aufgaben wie die Gestaltung der Berufsordnung, die Berufsaufsicht und die Regelung der Weiter- und Fortbildung kaum übernehmen. Nach dem Willen des russischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums soll die Ärztekammer in einem neu gestalteten Gesundheitswesen die Interessen der Ärzte vertreten. In Moskau vereinbarte man nun, dass zunächst Mitarbeiter des russischen Ministeriums Aufbau und Funktion der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland studieren. Danach will man gemeinsam Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung in Russland entwickeln. (Von links: Hoppe, Schewchenko, Stukolova, Vjalkov)
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