ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2001Gesundheitspolitik: Besser - Ministerin unterstützen

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Gesundheitspolitik: Besser - Ministerin unterstützen

Franck, Martin

Zu dem Beitrag „Mehr Verständnis für die Ärzte – aber nicht mehr Geld“ von Sabine Rieser in Heft 6/2001:
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LNSLNS . . . Nachdem man endlich eine neue Ministerin hat, die die wirklichen Probleme anspricht und auch die Unterstützung des Bundeskanzlers hat, sollten die Ärzte sie auch in ihrer Arbeit unterstützen. Falsch wäre es, sich wieder gegenseitig zu beschuldigen und die Krankenkassen, Pharmahersteller und andere Gruppen anzuklagen. Zwei Fakten sollten die Ärzte akzeptieren: Der Kostentreiber Nummer eins ist der medizinische Fortschritt. Auf dem sechsten Kongress „Armut und Gesundheit“ wurde ein schlechterer Gesundheitsstatus für bestimmte soziale Gruppen festgestellt, dies war auch schon immer so.
Ein medizinischer Fortschritt für alle ist also genauso Illusion wie eine Abkehr von der Parallelität von sozialem Gefälle zum Gefälle von Morbidität und Mortalität. Das Berliner Ärzteblatt 2/2001,
S. 26, beschreibt es richtig: „Weil du arm bist, musst du früher sterben.“
Martin Franck, Hoher Wallgraben 28, 10318 Berlin
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