ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1996Gastroösophagealer Reflux fördert linked angina

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Gastroösophagealer Reflux fördert linked angina

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LNSLNS Der nichtthorakale Thoraxschmerz beschäftigt die Gastroenterologen seit einigen Jahren. Ursache ist oft ein gastroösophagealer Reflux, der zu Motilitätsstörungen der Speiseröhre, aber auch zu Durchblutungsstörungen im Bereich der Herzkranzgefäße führen kann. Bereits im Jahr 1962 prägten Smith und Papp den Begriff der linked angina.
Die Autoren der Studie untersuchten bei 35 Patienten mit Syndrom X (micro vessel disease) und 24 herztransplantierten Patienten ob die Säureperfusion der Speiseröhre mit 0,1 HCl einen Einfluß auf den Blutfluß in den Koronararterien hat. Während beim denervierten Herzen kein Einfluß der Säureperfusion der Speiseröhre nachweisbar war, kam es bei den Patienten mit Syndrom X zu einem signifikanten Abfall der Koronardurchblutung.
Offensichtlich wird dieser Effekt über das vegetative Nervensystem gesteuert, das Herzkranzgefäße, Bronchialsystem und Speiseröhre versorgt. w
Chauhan A, Petch M C, Schofield P M: Cardio-oesophageal reflex in humans as a mechanism for ,linked angina’. Europ Heart J 1996; 17: 407–413
Regional Cardiac Unit, Papworth Hospital, Papworth Everard, Cambridge, Großbritannien

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