ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2001Sozialversicherung: Mehr Auswahl für Versicherte

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Sozialversicherung: Mehr Auswahl für Versicherte

Dtsch Arztebl 2001; 98(17): A-1089 / B-925 / C-869

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LNSLNS Der stellvertretende CDU-Parteivorsitzende will
„Debatte ohne Tabus“.

Der christdemokratische Sozialpolitiker Christian Wulff hat vorgeschlagen, dass Bürger durch die Wahl zwischen Tarifen in der Sozialversicherung selbst über die Höhe ihrer Beiträge bestimmen sollten. Lediglich eine Grundsicherung solle unabhängig von Alter und Einkommen finanziert werden.
Für die Arbeitslosenversicherung schlug er drei Varianten vor: Wer möge, könne entweder in den ersten vier oder acht Wochen auf Lohnfortzahlung verzichten, als Zweites diesen Anspruch versichern, aber auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen verzichten oder drittens die Absicherung wie bisher wählen.
Ähnliche Abwahlmöglichkeiten forderte Wulff für die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung. Wer auf die Kostenübernahme zum Beispiel für Arzneien, Hilfsmittel, Fahrtkosten, Mittel zur Potenzsteigerung oder Folgebehandlungen kosmetischer Operationen verzichte, solle weniger Beiträge zahlen. Außerdem könne man hohe Selbstbeteiligungen in Tarifen anbieten, ähnlich wie derzeit bei Kuren.
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