ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2001Uranhaltige Munition: Angesteckt

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Uranhaltige Munition: Angesteckt

Dtsch Arztebl 2001; 98(17): A-1114 / B-947 / C-890

Klimm, Rolf

Zu dem Beitrag „Sorgen um Krankheits-Risiko“ von Thomas Gerst in Heft 3/2001:
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LNSLNS Bei der Abschätzung der Gesundheitsgefahr von Uranoxid (und seiner Salze) sollte man berücksichtigen, dass es nicht toxischer ist als die entsprechenden Zustandsformen von Barium und Strontium, die bei der Explosion von Feuerwerkskörpern zu Silvester freigesetzt und inhaliert werden. Spuren von Plutonium wurden nach aktueller Information des GSF-Forschungszentrums in Uranmunition nicht gefunden, eine entsprechende Gesundheitsgefährdung sei völlig auszuschließen. Beim angesprochenen Golfkriegssyndrom sind Toxikopie-Mechanismen und Noceb-Symptome in Betracht zu ziehen. Eine Erhebung an 1 200 US-Veteranen ergab, dass inzwischen 68 Prozent der Ehefrauen und 65 Prozent der nach dem Krieg geborenen Kinder vom Golfkriegssyndrom „angesteckt“ sind.
Dr. Rolf Klimm, Bach 2, 83093 Bad Endorf
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