ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2001Klinische Pathophysiologie

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Klinische Pathophysiologie

Dtsch Arztebl 2001; 98(17): A-1118 / B-949 / C-892

Siegenthaler, Walter

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LNSLNS Pathophysiologie
Interdisziplinäre Bedeutung
Walter Siegenthaler (Hrsg.): Klinische Pathophysiologie. 8., vollständig neu bearbeitete Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 2001, XXVIII, 1188 Seiten, 588 zum Teil farbige Abbildungen, 213 Tabellen, Lehrbuch, gebunden, 199 DM
Der „Siegenthaler“ ist mittlerweile ein Klassiker, der viele Studenten und Ärzte während ihrer Aus- und Weiterbildung (und danach) begleitet hat. Die achte Auflage (nach sechs Jahren) spricht ebenfalls für die Bedeutung dieses Buches. Die Kapitel umfassen das gesamte Spektrum der Medizin von Genetik über Endokrinologie, Infektionen bis hin zum Nervensystem und Tumoren.
Der Vergleich mit älteren Auflagen zeigt, dass die neuen Autoren die Kapitel sehr gut und aktuell überarbeitet haben, die neueren Pathophysiologie-Konzepte sind überall berücksichtigt. Die grafische Aufbereitung erleichtert das Lesen erheblich. Das Kapitel Herz und Koronarkreislauf spiegelt alle aktuellen Aspekte wider, neueste Methoden und Konzepte werden dargestellt. Man vermisst aber, wie in einigen anderen Kapiteln, Hinweise auf die körperliche Untersuchung, die auch im Rahmen der Pathophysiologie Hilfen geben kann. Bei der Hypotonie hätte man ein wenig mehr zur Kipptisch-Untersuchung erwartet.
Die Darstellung der Pathophysiologie des Bewegungsapparates demonstriert eindrucksvoll die interdisziplinäre Bedeutung dieses Buches: Orthopäden, Neuroanatomen, Internisten sowie Sportärzte finden hier für alle Situationen Hinweise zur Physiologie und Pathophysiologie. Die neue Auflage festigt den Ruf dieses Buches als Standardwerk seiner Art mit dem Wunsch nach regelmäßigen überarbeiteten Neuauflagen. Herbert Löllgen
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