VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2001; 98(17): A-1143 / B-975 / C-915

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LNSLNS Prof. Dr. med. Bruno Müller-Oerlinghausen, Facharzt für Pharmakologie, ehemaliger Leiter der Forschergruppe Klinische Psychopharmakologie an der Freien Universität Berlin, wurde am 23. März 65 Jahre alt.
Nach seiner Dissertation bildete sich Müller-Oerlinghausen am Institut für Pharmakologie an der Universität Göttingen zum Facharzt für Pharmakologie weiter und habilitierte sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. 1971 wechselte er an die Freie Universität Berlin. Prof. Müller-Oerlinghausen wurde Ende vergangenen Jahres in seinem Amt als Vorsitzender der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft, eines Fachausschusses der Bundes­ärzte­kammer, Köln, bestätigt.

Landesrat a. D. Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Hans-Werner Müller, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie für öffentliches Gesundheitswesen, ehemaliger, langjähriger Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V., Meerbusch, wird am 29. April 85 Jahre alt.
Hans-Werner Müller, in Saarbrücken geboren, begann im Juni 1945 seine berufliche Karriere zunächst als wissenschaftlicher Assistent an der Medizinischen Akademie Düsseldorf, zuletzt als kommissarischer Leiter des Instituts für Gerichtliche Medizin und Kriminalistik. 1947 wurde Müller als Oberregierungs- und Obermedizinalrat mit den Aufgaben des Referatsleiters und stellvertretenden Abteilungsleiters im Sozialministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf betraut. Von 1953 bis Anfang 1971 war er Landesobermedizinaldirektor bzw. Landesrat und Gesundheitsdezernent beim neu gegründeteten Landschaftsverband Rheinland in Köln. Nach Ablauf seiner Wahlperiode als Landesrat beim Landschaftsverband wurde Müller 1971 zum Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft gewählt. Zugleich übernahm er das Amt des Geschäftsführers der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. in Düsseldorf. Beide Positionen hatte er bis zu seiner Pensionierung im April 1984 inne. Von 1972 an war Müller Mitglied des Bundesgesundheitsrates und der Großen Krebskommission beim damaligen Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit. Darüber hinaus war er Mitglied des Ärztlichen Sachverständigenbeirates für Krankenhausfragen beim Bundesarbeitsministerium. Auch auf internationaler Ebene war Müller aktiv, so unter anderem als Präsident des EG-Ausschusses Krankenhäuser sowie als Vizepräsident der International Hospital Federation. 1984 wurde Müller zum Präsidenten der Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege e.V. (DZV), Frankfurt/Main, gewählt, ein Amt, das er bis 1993 innehatte. Zugleich war er Vorsitzender des Fachausschusses „Seelische Gesundheit“ der DZV.
Müller war zwölf Jahre lang Dozent an der Akademie für Staatsmedizin in Düsseldorf, daneben Lehrbeauftragter an der Medizinischen Fakultät der Technischen Hochschule Aachen. In Anerkennung seines gesundheitspolitischen Wirkens ist Müller wiederholt geehrt worden, so mit der Verleihung des Großen Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband (Mai 1984). Der Marburger Bund ehrte ihn mit der Verleihung des Ehrenreflex-Hammers, der Chefarztverband mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Müller ist Herausgeber des Handbuches „Führungsaufgaben im modernen Krankenhaus“; er hat mehr als 200 wissenschaftliche und gesundheitspolitische Beiträge verfasst. EB
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