ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2001NAV-Virchow-Bund: Versicherung gegen Regress

Versicherungen

NAV-Virchow-Bund: Versicherung gegen Regress

Dtsch Arztebl 2001; 98(17): [95]

EB

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Die Zahl der Individualregresse durch Überschreiten der Richtgrößen, aber auch durch Zufälligkeitsprüfungen, die mindestens bei zwei Prozent aller Ärzte vorgenommen werden müssen, sind deutlich gestiegen. Bei Unwirtschaftlichkeit ärztlich verordneter Leistungen muss der Arzt den Krankenkassen den entstandenen Schaden ersetzen. Die wirtschaftlichen Folgen eines Regresses können die Existenz des Vertragsarztes gefährden.
Durch eine Regressversicherung für Ärzte – vertrieben über den NAV-Wirtschaftsdienst für Ärzte in Köln – sind jene Fälle abgesichert, in denen unwirtschaftliche Arzneimittel und Leistungen verordnet oder veranlasst wurden. Dies gilt insbesondere für Leistungen, die von Dritten erbracht wurden, speziell Sach-, Labor- und Röntgenleistungen.
Nicht versichert sind bewusst verursachte Unwirtschaftlichkeiten und Kosten wegen Überschreitung des Arznei- und Heilmittelbudgets. Versichert ist eine Summe bis zu 250 000 DM je Arzt und Jahr. Die Jahresprämie beträgt 430 DM (plus Versicherungssteuer).
An jedem Schaden muss sich der versicherte Arzt mit 25 Prozent der Regresssumme (mindestens 500 DM und höchstens 10 000 DM) beteiligen. EB
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