ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2001Krankenhäuser: Kodierung von Fallpauschalen

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Krankenhäuser: Kodierung von Fallpauschalen

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): A-1148 / B-980 / C-920

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Selbstverwaltungskonzept fertig gestellt
Erste allgemeine Kodierrichtlinien für die Verschlüsselung von Krankheiten und Prozeduren als weitere Grundlage für die Einführung eines leistungsorientierten pauschalierten Entgeltsystems auf der Basis von Diagnosis Related Groups (DRGs) haben die Spitzenverbände fertig gestellt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Spitzenverbände der Krankenkassen und der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung haben in den Kodierrichtlinien festgelegt, dass künftig vergleichbare Krankenhausfälle derselben DRG zugeordnet sowie Diagnose- und Prozeduren-Klassifikationen einheitlich angewendet werden. Durch sie soll auch in schwierigen Fällen eine einheitliche Verschlüsselung ermöglicht werden.
Die Kodierrichtlinien können aber erst dann rechtsverbindlich eingeführt werden, wenn die Inhalte spezieller Kodierrichtlinien erarbeitet worden sind. Diese werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2001 von der Selbstverwaltung fertig gestellt. In diesem Teil werden besondere Fallkonstellationen beschrieben, die entweder der konkreten Festlegung dienen oder bei denen aus Gründen der DRG-Logik von den allgemeinen Richtlinien abgewichen werden muss. Die allgemeinen Richtlinien enthalten Vorgaben zur Kodierung von Diagnosen und Prozeduren. Sie definieren unter anderem die Begriffe Haupt- und Nebendiagnose.
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