ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2001Armutsbericht - Risiko: Kind

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Armutsbericht - Risiko: Kind

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): A-1148 / B-980 / C-920

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LNSLNS Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich.
Während früher vor allem ältere Menschen von Armut betroffen waren, sind es jetzt zu etwa einem Drittel Menschen im erwerbsfähigen Alter. Dies geht aus dem ersten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor, der die soziale Lage in Deutschland bis 1998 beschreibt.
Danach tragen vor allem junge Familen mit kleinen Kindern ein erhöhtes Armutsrisiko. Verschlechtert habe sich in den 90er-Jahren besonders die Einkommensposition von Alleinerziehenden. Sie sind am häufigsten auf Sozialhilfe angewiesen.
Der Armuts- und Reichtumsbericht soll fortlaufend aktualisiert werden und als Grundlage für eine Politik zur Vermeidung und Beseitigung von Armut dienen, erklärte Bundesarbeitsminister Walter Riester in Berlin. Der Bericht ist im Internet unter www.bma.bund.de/de/sicherung/armutsbericht/index.htm abrufbar.
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