ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2001Lärmschwerhörigkeit: Häufigste Berufskrankheit

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Lärmschwerhörigkeit: Häufigste Berufskrankheit

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): A-1149 / B-981 / C-921

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LNSLNS Berufsgenossenschaften registrierten rund 6 000 neue Fälle.
Mehr als 6 000 neue Fälle von Lärmschwerhörigkeit registrierten die gewerblichen Berufsgenossenschaften im Jahr 2000. Obwohl die Fallzahlen in den letzten Jahren gesunken sind, ist die Lärmschwerhörigkeit vor der Silikose, der Asbestose und den Hauterkrankungen immer noch die häufigste anerkannte Berufskrankheit.
„Eine berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit wäre nicht nötig, wenn alle Schutzmöglichkeiten genutzt würden“, sagte Dr. Martin Liedke, Fachreferent im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit. Deshalb machten die gewerblichen Berufsgenossenschaften am 25. April mit bundesweiten Aktionen auf Gefahren von Lärmeinwirkungen und Schutzmöglichkeiten aufmerksam. Ab einem Pegel von 85 Dezibel müssen die Betriebe ihren Beschäftigten einen kostenfreien persönlichen Gehörschutz anbieten. Zusätzlich sollten die Menschen zum Tragen des Schutzes motiviert werden, da die Erkrankung meist unbemerkt und schleichend verläuft.
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