ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2001Ost-West-Vergleich: Balsam für meine „Ossi“-Seele

BRIEFE

Ost-West-Vergleich: Balsam für meine „Ossi“-Seele

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): A-1178 / B-1004 / C-940

Kaspar

Zu dem Beitrag „Die ,Gesundheitsmauer‘ besteht weiter“ von Dr. rer. pol. Gerhard Brenner in Heft 10/2001:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Der Beitrag von Dr. Brenner ist Balsam für meine „Ossi“-Seele und kann unseren mit der Materie weniger vertrauten Kollegen nur dringend zu lesen empfohlen werden. Er muss aber aus Kliniksicht ergänzt werden.
Die GKV-Ausgaben für Krankenhäuser in Ost und West haben sich weitgehend angeglichen. Dennoch sind auch die Ost-Krankenhäuser und nicht nur die Niedergelassenen weiterhin im Nachteil: Solche Einnahmen werden auch für höhere Instandhaltungs- und Investitions-kosten (Geräte, Gebäude) benutzt, weil die Fördergelder der Landesregierungen nicht ausreichen. Insbesondere fehlen aber Privatpatienten (Kinderklinik München-Großhadern 10 %, Kinderklinik Eisenach 0,2 %). Dr. Brenner hat sich als Angestellter des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung natürlich vorrangig auf die Situation der niedergelassenen Kollegen bezogen. Das Schlimmste steht uns in den Krankenhäusern möglicherweise noch bevor: Die Vergütung der DRG wird eventuell nicht bundesweit einheitlich, sondern je nach Bundesland unterschiedlich sein. Dann bliebe die „Gesundheitsmauer“ für den stationären Sektor weiter bestehen.
Dr. med. Kaspar, Wartburg-Klinikum Eisenach GmbH, Mühlhäuser Straße 94, 99817 Eisenach
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema