ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2001Die endoskopischen Operationen in der Gynäkologie

BÜCHER

Die endoskopischen Operationen in der Gynäkologie

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): A-1182 / B-1007 / C-943

Keckstein, Jörg; Hucke, Jürgen

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LNSLNS Gynäkologie
Grenzen und Möglichkeiten
Jörg Keckstein, Jürgen Hucke (Hrsg.): Die endoskopischen Operationen in der Gynäkologie. Urban & Fischer Verlag, München, Jena, 2000, XV, 480 Seiten, 305 SW-Abbildungen, 350 farbige Abbildungen, gebunden, 348 DM
Der endoskopische Lehratlas über Tuben-, Ovarial- und Uteruschirurgie zeigt die theoretischen und die realistisch praktischen Möglichkeiten einer umfassenden operativen gynäkologischen Therapie auf. Die Beschreibung der Indikationsstellung, die anschauliche Darstellung der präoperativen Vorbereitung einschließlich des notwendigen Instrumentariums sind den einzelnen endoskopischen OP-Schritten vorangestellt. Zahlreiche endoskopische Fotos mit Schemazeichnungen, methodisch und didaktisch hervorragend angeordnet, geben dem unerfahrenen, aber auch dem erfahrenen gynäkologischen Operateur eine detaillierte und umfassende Anleitung.
Zur Vermeidung möglicher Komplikationen wird neben der Lagerung und den richtigen Zugangswegen zur Bauchhöhle die Physik der Hochfrequenzchirurgie einfach und verständlich erklärt. Die kurzen, präzisen und einprägsamen Merksätze sind bei der praktischen Umsetzung von besonderem Vorteil. Die Herausgeber haben die Erfahrungen von 44 international anerkannten Experten genutzt und deren Beiträge so überarbeitet, dass eine überwiegend einheitliche Konzeption des endoskopischen Operierens vorgestellt wird. Kontroverse Stellungnahmen bezüglich der endoskopischen Hysterektomie machen individuelle Variationsmöglichkeiten der Indikationsstellung und des operativen Vorgehens deutlich.
Die exzellent beschriebene Hysteroskopie eröffnet auch für den niedergelassenen Frauenarzt eine sehr interessante diagnostische Methode. Das Hauptziel des endoskopischen Operierens, die Gewebeschonung und damit eine verbesserte Funktionserhaltung, wird überzeugend bei der Beschreibung der endoskopischen axillären Lymphonodektomie dargestellt.
Auch wer nicht endoskopisch operiert, lernt bei der Lektüre die Grenzen und Möglichkeiten der minimal invasiven Techniken kennen. Heinrich Fendel
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