ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 2/2001Zulässige Angaben auf der Arzt-Homepage

Supplement: Praxis Computer

Zulässige Angaben auf der Arzt-Homepage

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): [2]

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LNSLNS Zusätzlich zu den für das Praxisschild zulässigen Angaben (siehe MBO Kapitel D, Absatz I, Nr. 2) auf der Startseite dürfen genannt werden: Praxisanschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse und der Link (Schaltfläche) zu weiteren Informationen.
Zu den „weiteren Informationen”, die erst auf einer Folgeseite aufgeführt werden dürfen, gehören:
> sachliche Informationen über bestimmte medizinische Vorgänge, die in der Praxis des Arztes zur Vorbereitung des Patienten auf spezielle Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen vorgehalten werden (zum Beispiel Ablauf einer Gastroskopie)
> Hinweis auf besondere Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, soweit diese nicht den Kern seines Fachgebietes ausmachen (zum Beispiel Akupunktur)
> fakultative Weiterbildung
> Fachkunde
> weitere durch die Ärztekammer zuerkannte Qualifikationen
> Geburtsjahr des Praxisinhabers
> Zeitpunkt der Approbationserteilung
> Zeitpunkt der geführten Facharztanerkennung
> Zeitpunkt der Niederlassung
> Sprachkenntnisse
> Konfession
> Sondersprechstunden (zum Beispiel für ausländische
Mitbürger)
> besondere Einrichtungen für Behinderte
> Erreichbarkeit außerhalb der Sprechstunden
> Praxislage in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel (zum Beispiel Haltestellen, Busverbindungen, behindertengerechte Einrichtung etc.)
> Angabe von Parkplätzen
> Bild des Praxisteams
> Hinweis auf Zugehörigkeit zu einem Praxisverbund
> Anzeigen, zum Beispiel über die Niederlassung, Urlaub, Vertretung etc.


Das Einstellen von:
> Fachliteratur
> wissenschaftlichen Veröffentli -chungen
> Informationen zu bestimmten medizinischen Fragestellungen (zum Beispiel Impfungen, Ernährungsberatung), die nicht der Erläuterung/Vorbereitung spezieller Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen dienen
> Adressen beispielsweise von Apotheken, Krankenhäusern, Sanitätshäusern, Physiotherapiepraxen, Hebammen
> Darstellung des Lebenslaufes
Hinweise auf:
> Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (etwa Orthopädietechnikern)
> andere Arztpraxen
> Möglichkeit der Überweisung zu spezialisierten Krankenhäusern
> sofortige weiterführende Diagnostik nach Überweisung
> „bevorzugte“ Arzneimittel
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