ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 2/2001Mobiles Diktier- und Spracherkennungssystem

Supplement: Praxis Computer

Mobiles Diktier- und Spracherkennungssystem

Dtsch Arztebl 2001; 98(18): [23]

EB

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LNSLNS n Auf das Diktieren mit analoger Technik folgte das mobile Diktieren mit digitalen Diktiergeräten bzw. das vernetzte digitale Diktieren in einem PC-Netzwerk mit am PC angeschlossenen Mikrofonen. Das System „dictaDECT“ verbindet die Vorzüge des bisher gewohnten Diktierens mit intelligenter Diktatverarbeitung und Spracherkennung. Es ermöglicht mobiles und digitales Diktieren – mit sofortiger Verfügbarkeit der Diktate am gewünschten Ort, auch weltweit.
Das System besteht aus einem funkbasierenden Diktierhandy auf der Basis des abhörsicheren DECT-Standards für digitale Schnurlostelefone mit einer zugehörigen Empfangsstation (eine je Diktierhandy bzw. Autor). Die Empfangsstationen können an einem beliebigen Ort innerhalb der Praxis oder Klinik aufgestellt werden.
Eine dictaDECT-Steuereinheit ermöglicht das gleichzeitige Diktieren von vier Autoren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Steuereinheit von jedem Tastentelefon oder Handy über das öffentliche Telefonnetz anzuwählen und Diktate mit sämtlichen Diktierfunktionen durchzuführen. Jedes Diktat steht in Echtzeit am Schreib- oder Korrekturplatz zur Verfügung und kann mit Bemerkungen und Bearbeitungshinweisen sowie mit Prioritäten versehen werden.
Das System bedeutet einfaches Diktieren, das heißt, es ist keine Bedienung von Computerprogrammen oder komplizierter, mobiler digitaler Speichergeräte erforderlich. Zudem sind die Anforderungen an die EDV des Schreib- oder Korrekturplatzes minimal. Benötigt werden nur ein PC mit einer parallelen Schnittstelle (Druckerport). Jeder Sprecher erhält bei Bedarf sein persönliches, funkbasierendes Diktiergerät. dictaDECT ermöglicht auch eine Koppelung mit Spracherkennungssystemen wie SpeechMagic von Philips. Das bedeutet eine enorme Zeit- und Kostenersparnis und Entlastung des Schreibpersonals.
Das Funktionsprinzip: Sämtliche Diktate werden zentral von einer Steuereinheit empfangen und über die parallele Schnittstelle dem Schreib- oder Korrekturcomputer in Echtzeit übertragen. Die Empfangsstationen können direkt beim Steuergerät oder an einem beliebigen Ort in der Praxis platziert werden. So sind auch größere Entfernungen innerhalb von Gebäuden überbrückbar.
Diktate stehen sofort am Schreib- oder Korrekturplatz zur Verfügung. Alle Diktate werden in einer Diktatinformationsliste aufgeführt und können weiter bearbeitet und dem jeweiligen Praxis- oder Klinikverwaltungssystem zur Verfügung gestellt werden (integrierter Diktatworkflow). Wichtige Bedienungsaktionen werden bei Bedarf über eine Sprachausgabe quittiert.
Das System greift – außer am Schreib- oder Korrekturplatz – nicht in die vorhandene EDV-Umgebung ein. Der Routinebetrieb bleibt somit stabil. Die Installation erfolgt schnell und kostengünstig. Möglich ist auch ein „gemischter“ Einsatz verschiedener Diktiersysteme, wie die Einbindung von mobilen, digitalen Speicherdiktiergeräten (zum Beispiel Olympus) und stationärer, netzwerkbasierender Diktiersysteme. EB
Informationen: Oehm + Rehbein Hard-
und Softwaregesellschaft, Silder Moor 2, 18196 Kavelstorf, Telefon 03 81/2 00 64 56, Fax 2 00 64 55, info@oehm-rehbein.de, www.oehm-rehbein.de
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