ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2001Stiftung: Hilfe für Kinder aus Tschernobyl

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Stiftung: Hilfe für Kinder aus Tschernobyl

Dtsch Arztebl 2001; 98(19): A-1216 / B-1040 / C-972

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LNSLNS Ärztekammerpräsident Prof. Dr. Heyo Eckel ruft erneut zu Spenden auf.
Spenden in Höhe von 30 000 DM erhielt die niedersächsische Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“ in den Wochen vor dem 15. Jahrestag des Reaktorunfalls in Tschernobyl.
Prof. Dr. med. Heyo Eckel, Stiftungsvorsitzender und Präsident der Ärztekammer Niedersachsen, dankte der Bevölkerung dafür und rief zu weiteren Spenden auf. Davon sollen unter anderem Ultraschallgeräte zur Krebsfrüherkennung gekauft und den strahlengeschädigten Kindern Erholungsaufenthalte ermöglicht werden.
In den betroffenen Regionen um Tschernobyl sind besonders Schilddrüsenkrebs, Leukämie und hohe Missbildungsraten zu verzeichnen. In den nächsten Jahrzehnten sei mit einem erheblichen Anstieg weiterer Erkrankungen zu rechnen, so Eckel. Nur jedes vierte Kind komme gesund zur Welt.
Informationen im Internet:
www.niedersachsen.de/MStschernobyl.htm

Der fünfjährige Iwan kam mit nur einem Arm auf die Welt. Ihm fehlen außerdem die Unterschenkel, und seine Füße sitzen direkt an den Knien. Seit der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl haben Missbildungen bei Neugeborenen drastisch zugenommen.
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