ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1996Amisulprid: atypisches Neuroleptikum

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Amisulprid: atypisches Neuroleptikum

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LNSLNS Amisulprid, ein neues atypisches Neuroleptikum mit einer selektiven Affinität für Dopamin-D2- und -D3-Rezeptoren, wurde auf dem Symposium von Synthelabo Arzneimittel "Positive and Negative Symptoms in Schiz-ophrenia" anläßlich des Jahreskongresses der Association of European Psychiatrists in London vorgestellt. Die Substanz beseitigt nicht nur die Positivsymptomatik schizophrener Psychosen, sondern reduziert auch die Negativsymptome.
In Vergleichsstudien mit klassischen Neuroleptika zeigte sich Amisulprid in der Akuttherapie in Tagesdosen bis zu 800 mg ebenso effektiv wie zum Beispiel Flupentixol. Gleichzeitig wurde eine deutlich niedrigere Inzidenz unerwünschter extrapyramidamotorischer Nebenwirkungen verzeichnet. Darüber hinaus, so betonte Prof. Otto Benkert (Mainz), verbesserte die neue Substanz vorhandene depressive Symptome. Bereits in niedrigen Dosen von 50 bis 100 mg täglich kam es unter Amisulprid zu einer signifikanten Besserung von Antriebsschwäche, Anhedonie und Affektverarmung. pe
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