ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2001Schmerztherapie: Umfassende Informationen

BRIEFE

Schmerztherapie: Umfassende Informationen

Dtsch Arztebl 2001; 98(19): A-1248 / B-1064 / C-993

Larbig, Wolfgang

Zur Besprechung des Buches „Wolfgang Larbig, Bernd Fallert, Harry de Maddalena: Tumorschmerz“ durch Stefan Wirz in Heft 15/2001:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Autoren bedanken sich bei dem Kritiker Stefan Wirz für den kritischen Hinweis, einige Analgetika wie COX-2-Hemmer, Gabapentin oder Palladon seien nicht abgehandelt worden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Monographie 1998 war dies allerdings nicht möglich, da diese Präparate damals noch nicht auf dem Markt waren. Diese wichtigen Schmerzmittel können somit erst in einer zweiten Auflage dieses Buches entsprechend gewürdigt werden. Der Kritiker disqualifiziert aber mit der Kritik mangelnder Aktualität den gesamten medizinischen Teil dieses Buches.
Hierbei wird leider völlig übersehen oder nicht beachtet, dass ein wesentliches Anliegen dieses Buches darin besteht, den niedergelassenen Ärzten und Psychologen, Krankenhausärzten, aber auch den Studenten die Bedeutung der verschiedenen medizinischen Therapiemöglichkeiten, insbesondere der Opioidbehandlung und der interdisziplinären Schmerztherapie für Tumorkranke, näher zu bringen.
Auch Professor Klaus Lehmann, der Präsident der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, betont in seinem Geleitwort zu diesem Buch über Tumorschmerz, dass umfassende Informationen über die moderne Schmerztherapie unverzichtbar seien. Um den vielen schmerztherapeutisch unterversorgten Tumorkranken helfen zu können, sollen mit diesem Buch Wissensdefizite behoben und das Problembewusstsein hinsichtlich einer adäquaten Schmerztherapie geschärft werden.
Prof. Dr. med. Wolfgang Larbig, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Gartenstraße 29, 72076 Tübingen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema