ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2001Typ-2-Diabetes wird nicht aggressiv genug behandelt

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Typ-2-Diabetes wird nicht aggressiv genug behandelt

Dtsch Arztebl 2001; 98(19): A-1277 / B-1098 / C-982

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Seit der UKPDS-Studie (United Kingdom Prospective Diabetes Study) ist klar, dass die Hyperglykämie des Typ-2-Diabetes ebenso aggressiv behandelt werden sollte wie beim Typ-l-Diabetes. Dies aber geschieht in aller Regel nicht, wie die Daten der CODE-2-Studie zeigen. An der Untersuchung nahmen 5 000 Typ-2-Diabetiker aus acht Nationen teil. Das erschreckende Resultat im deutschen Arm der Studie: Bei 30 Prozent der Patienten war HbA1c als Kontrollwert der Stoffwechseleinstellung nicht bestimmt worden: Bei 46 Prozent der restlichen Patienten lagen die Werte höher als 7,5 Prozent und damit im nicht tolerablen Bereich. 57 Prozent der Patienten wurden zudem mit Insulin behandelt, ohne dass das Therapieziel erreicht worden wäre.
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