ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2001Arbeitszeit: Zwei-Schicht-Modell besser

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Arbeitszeit: Zwei-Schicht-Modell besser

Dtsch Arztebl 2001; 98(20): A-1288 / B-1098 / C-1026

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LNSLNS Studie vergleicht
Gesundheitsverläufe.
Wie sich das Zwei-Schicht-System mit jeweils zwölf Arbeitsstunden und das Drei-Schicht-System mit einem achtstündigen Arbeitstag in ihren Auswirkungen unterscheiden, untersuchte Dr. Achim Krings vom Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Personalwirtschaftslehre der Universität zu Köln. Auf sechs chirurgischen Intensivstationen von Unikliniken mit unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen wurde die Qualität der Versorgung innerhalb eines Monats anhand der Gesundheitsverläufe von 347 Patienten registriert.
Das Zwei-Schicht-Modell schnitt dabei etwas besser ab. Das könne wie folgt begründet werden: Einerseits sei die Leistungsfähigkeit der Ärzte auch bei längeren Schichten noch gegeben, andererseits komme es im Zwei-Schicht-System zu weniger Schichtwechseln, was die Informationsweitergabe verbessere. Auch die meisten Ärzte würden einen zwölfstündigen Arbeitstag und die damit verbundenen längeren Freizeitblöcke begrüßen. Nur familiär Gebundene zögen den kürzeren Arbeitstag vor.
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