ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2001Einheitliche Bewertungskriterien für den Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikats

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Einheitliche Bewertungskriterien für den Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikats

Dtsch Arztebl 2001; 98(20): A-1309 / B-1121 / C-1005

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LNSLNS Voraussetzungen für den Erwerb des Fortbildungszertifikats:
Das Fortbildungszertifikat wird für Kammermitglieder ausgestellt, wenn die/der approbierte Ärztin/Arzt in drei Jahren 150 Fortbildungseinheiten erworben und dokumentiert und einen Antrag bei der zuständigen Ärztekammer gestellt hat. Die Grundeinheit der Fortbildungsaktivitäten ist der „Fortbildungspunkt“. Dieser entspricht in der Regel einer abgeschlossenen Fortbildungsstunde (45 Minuten). Fortbildungspunkte können nur für die Teilnahme an vorher von der zuständigen Ärztekammer anerkannten Fortbildungsveranstaltungen erworben werden.
Es ist zu unterscheiden zwischen verschiedenen Kategorien von Fortbildungsmaßnahmen:
Kategorie A: Vortrag und Diskussion („Frontalveranstaltung“):
c Ein Punkt pro Fortbildungsstunde
c Drei Punkte pro halben Tag beziehungsweise sechs Punkte pro Tag
c Ein Zusatzpunkt bei Lernerfolgskontrolle beziehungsweise Themenwahl aus dem aktuellen Fortbildungskatalog
Kategorie B: Mehrtägige Kongresse im In- und Ausland:
c Drei Punkte pro halben Tag beziehungsweise sechs Punkte pro Tag
c Maximal 20 Punkte pro Jahr
Kategorie C: Fortbildung mit konzeptionell vorgesehener Beteiligung jedes einzelnen Teilnehmers (zum Beispiel Workshop, Arbeitsgruppen, Qualitätszirkel, Balintgruppen, Klein-gruppenarbeit, Supervision, Fallkonferenzen, praktische Übungen, Hospitationen):
c Ein Punkt pro Fortbildungsstunde
c Ein Zusatzpunkt pro Veranstaltungseinheit
c Maximal vier Punkte pro halben Tag beziehungsweise acht Punkte pro Tag
c Ein Zusatzpunkt bei Lernerfolgskontrolle beziehungsweise Themenwahl aus dem aktuellen Fortbildungskatalog

Kategorie D: Strukturierte interaktive Fortbildung via Internet, CD-ROM, Fachzeitschriften mit nachgewiesener Qualifizierung und Auswertung des Lernerfolgs in Schriftform. Die hierfür anrechenbaren Medien und Inhalte müssen zuvor von der Lan­des­ärz­te­kam­mer anerkannt werden.
c Ein Punkt pro Übungseinheit
c Maximal zehn Punkte pro Jahr

Autoren/Referenten erhalten einen Punkt pro Beitrag/Poster/Vortrag, maximal zehn Punkte pro Jahr.
Für das Selbststudium durch Fachliteratur und -bücher sowie Lehrmittel werden zehn Punkte pro Jahr angerechnet.
Blockveranstaltungen (zum Beispiel Mehrtagesveranstaltungen mit einheitlicher thematischer Ausrichtung) werden mit maximal 20 Punkten bewertet.
Bei der Auswahl der Fortbildungsveranstaltungen sollten sowohl fachspezifische als auch interdisziplinäre Themen berücksichtigt werden, wobei die wesentlichen Anteile des Faches abgedeckt werden sollen.
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