ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2001HIV-Patienten: DKV steht hinter ihrem Leistungsversprechen

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HIV-Patienten: DKV steht hinter ihrem Leistungsversprechen

Dtsch Arztebl 2001; 98(20): A-1314 / B-1119 / C-1047

Heinrich, Christian

Zu dem Beitrag „DKV und HIV-Patienten: Ruhe vor dem Sturm“ von Jens Flintrop in Heft 7/2001:
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LNSLNS In dem Beitrag wird behauptet, die DKV fühle sich nicht mehr an ein Gutachten von Prof. Lutz Gürtler gebunden, das sie selbst mit angeregt hatte. Diese Aussage ist falsch. Vielmehr war vereinbart, dass die DAGNÄ der DKV ein wissenschaftliches Gutachten von Prof. Gürtler zur Verfügung stellt. Das ist bis heute nicht geschehen. Es ist nicht richtig, dass die DKV die Erstattung für die Viruslast-Bestimmung willkürlich auf das Niveau der gesetzlichen Krankenkassen begrenzt; hier liegt der Festbetrag bei 180 DM. Die DKV erstattet dagegen GOÄ-konform bis 288 DM.
Die DKV hat in der Vergangenheit und wird auch künftig keinem ihrer HIV-infizierten Versicherten die Kostenübernahme einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung vorenthalten. Probleme mit der Abrechnung betreffen nicht die teuren antiretroviralen Medikamente, sondern überzogene Kosten für Laboruntersuchungen, die auch nur von einer Minderheit der Schwerpunktpraxen geltend gemacht werden. Mit der Mehrheit der behandelnden Ärzte gibt es keine Differenzen.
Der im März 2000 begonnene Dialog wurde seitens der
DAGNÄ nicht fortgeführt. Die DKV hingegen ist zu konstruktiven Gesprächen weiterhin jederzeit bereit. Die DKV steht ohne Wenn und Aber voll hinter ihrem Leistungsversprechen. Entscheidend für unsere Erstattungspraxis ist nicht die Frage, ob die notwendige Behandlung einer Krankheit teuer ist. Vielmehr geht es darum, ob korrekt abgerechnet und das medizinisch notwendige Maß der Diagnostik und Therapie nicht überschritten wird.
Christian Heinrich, DKV Deutsche Kran­ken­ver­siche­rung AG, Aachener Straße 300, 50933 Köln
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