ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2001Biomedizin: Klar und emotionslos

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Biomedizin: Klar und emotionslos

Dtsch Arztebl 2001; 98(20): A-1316 / B-1121 / C-1049

Werning, C.

Zu dem Beitrag „Die Politik steht vor der Quadratur des Kreises“ von Andreas Kuhlmann in Heft 11/2001:
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LNSLNS Der Artikel stellt in klarer und emotionsloser Form die Probleme dar, die sich in der Fortpflanzungsmedizin, der Transplantationsmedizin oder der Palliativmedizin ergeben. Wenn über diese aktuellen Themen diskutiert wird, hat man häufig den Eindruck, dass die Diskutanten überhaupt nicht verstehen, um was es geht, oder dass so genannte Moralwächter nur ihre eigene Meinung gelten lassen. Wie in der Politik Entscheidungen in der Regel durch Kompromisse zustande kommen, wird man auch bei den Innovationen der Medizin nur vorankommen, wenn man nach Erörterung aller Argumente einen Mittelweg findet, der den moralischen, humanen und medizinisch-technischen Ansprüchen aller Beteiligten weitgehend gerecht wird. Statt ethischem Zeigefinger und Ausmalung von Horrorszenarien sind dabei Aufgeschlossenheit gegenüber medizinischen Neuerungen und Optimismus für die Zukunft gefragt, wobei natürlich Sorge dafür getragen werden muss, dass ein immer möglicher Missbrauch vermieden wird und die Würde des Menschen gewahrt bleibt.
Prof. Dr. med. C. Werning, St.-Katharinen-Hospital, Kapellenstraße 1–5, 50226 Frechen
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