ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2001Schizophrenie: Entwertend

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Schizophrenie: Entwertend

Dtsch Arztebl 2001; 98(20): A-1316 / B-1121 / C-1049

Troßmann, G.

Zu der Besprechung des Buches „Heinz Häfner: Das Rätsel Schizophrenie“ durch Hermann J. Joosten in Heft 14/2001:
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LNSLNS Zu dem im DÄ angekündigten und rezensierten Buch mit dem reißerischen Untertitel „Eine Krankheit wird entschlüsselt“ möchte ich anmerken: Häfner stellt schon auf Seite 14 furchtlos fest: „Inzwischen ist aber unser wirkliches Wissen über die Schizophrenie explodiert.“ Bei der „Explosion“ kann es sich nur um eine Verpuffung gehandelt haben. Was Häfner zum Wesen der Schizophrenie zu sagen hat, haben wir beim Staatsexamen im Jahr 1968 auch schon gewusst. Durch die Behauptung auf Seite 249, „Ursächlich bedeutsame Risikofaktoren“ für Schizophrenie sind multiple Sklerose, Morbus Huntington und Morbus Wilson, entwertet der Verfasser das ganze Buch.
Dr. med. G. Troßmann, Ort 4, 94548 Innernzell
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