ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2001PPI-Effekt auf Ösophagusschleimhaut

MEDIZIN: Referiert

PPI-Effekt auf Ösophagusschleimhaut

Dtsch Arztebl 2001; 98(20): A-1330 / B-1133 / C-1061

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LNSLNS Unter einer PPI-Therapie bilden sich die erosiven Schleimhautdefekte der Ösophagusschleimhaut zurück.
Die Autoren untersuchten bei 295 Patienten, die zwölf Monate lang mit Lansoprazol beziehungsweise Omeprazol therapiert worden waren, die histologischen Veränderungen. Während sich bei der Erstuntersuchung eine hyperregeneratorische Ösophagopathie in 51 Prozent der Fälle fand, war dies nach einjähriger Therapie nur noch bei zwei Prozent der Patienten der Fall. Initial hatte sich eine unauffällige Schleimhaut nur bei acht Prozent gefunden, nach PPI-Therapie in 55 Prozent. Die bisherige Ansicht, dass die hyperregeneratorische Ösophagopathie kein diagnostisches Kriterium für die Refluxkrankheit der Speiseröhre ist, konnte somit widerlegt werden. w

Stolte M, Vieth M, Schmitz JM et al.: Effects of long-term treatment with proton pump inhibitors in gastrooesophageal reflux disease on the histological findings in the lower oesophagus. Scand J Gastroenterol 2000; 35: 1125–1130.

Prof. Dr. M. Stolte, Klinikum Bayreuth, Preuschwitzer Straße 101, 95445 Bayreuth.

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