ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2001Kampagne: Kunst gegen blauen Dunst

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Kampagne: Kunst gegen blauen Dunst

Dtsch Arztebl 2001; 98(21): A-1348 / B-1148 / C-1076

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20 Werke sollen Raucher zum Aufhören motivieren.

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat eine Kampagne gegen das Rauchen gestartet: 20 dafür geschaffene Kunstwerke sollen zum Verzicht motivieren (dazu DÄ 20/2001). In Deutschland wird die Aktion unterstützt vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium und der Koalition gegen das Rauchen. Diesem Bündnis gehört auch
die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) an.
Dr. Sylvie Stachenko, Leiterin der Abteilung für nicht übertragbare Krankheiten und mentale Gesundheit der WHO-Europa, verwies Anfang Mai in Berlin darauf, dass viele Menschen mit dem Rauchen aufhören wollten. In Deutschland äußerten dies nur 38 Prozent der Raucher, in Schweden hingegen 84 und in Großbritannien 66 Prozent. Es sei aber für viele nicht leicht. Eine Beratung durch einen Arzt oder Apotheker oder eine pharmakologisch unterstützte Therapie erhöhte die Chance, es endgül-
tig zu schaffen. Im Rahmen der Kampagne werden in Deutschland etwa 100 000 Plakate (Abbildung) von Thomas Ruff für Arztpraxen und Apotheken zur Verfügung. gestellt, ergänzend der Beratungsleitfaden „Die Rauchersprechstunde“. Er wurde vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der BÄK neu entwickelt (Bestellung: BZgA, 51101 Köln, per Fax: 02 21/ 8 99 22 57 oder per E-Mail: order@bzga.de).
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