ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2001Sportmedizin: Gravierendes Fehlverhalten

BRIEFE

Sportmedizin: Gravierendes Fehlverhalten

Dtsch Arztebl 2001; 98(21): A-1386 / B-1178 / C-1105

Raschka, Christoph

Zu dem Leserbrief „Unglaublich“ von Dr. med. Wolf Rieh in Heft 16/2001, der sich auf den Leserbrief „Deutsche Sportmedizin: Quo vadis“ von Dr. med. Rüdiger Rau in Heft 7/2001 bezog:
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LNSLNS Der Ansicht von Kollegen Rieh kann nicht zugestimmt werden. Der von Dr. Rüdiger Rau kritisierte Mediziner war als Repräsentant eines mitgliederstarken Sportärzteverbandes noch bis Januar 2001 tätig und agiert weiter in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien. Der „Spiegel Online“ berichtete im Februar („Wie Professoren schummeln“) über dessen gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten. Durch den Leserbrief des Kollegen Rieh könnte in der Öffentlichkeit fälschlicherweise das Bild entstehen, solche Vorfälle könnten unter den Teppich gekehrt werden. Diese potenzielle Folge und die überragende Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit unserer Demokratie sollte in der Diskussion bedacht werden. Am 17. April 2001 wurde zudem in der Frankfurter Rundschau die Frage erörtert, ob von der so genannten „Schweinefesselung“ tödliche Gefahren ausgehen können. Turner wurden als Probanden für einen Kausalitätsnachweis zwischen Fesselung und Tod vorgeschlagen. Als Experte für die Testdurchführung wurde der genannte Sport-Professor angeführt. Eine solche Studie findet keinesfalls die Zustimmung des Vorstands des Sportärzteverbandes Hessen!
Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka, Sportärzteverband Hessen e.V., Otto-Fleck-Schneise 10, 60528 Frankfurt/Main
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