ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2001Patientenratgeber Blasenstörungen bei Erwachsenen und Kindern

BÜCHER

Patientenratgeber Blasenstörungen bei Erwachsenen und Kindern

Dtsch Arztebl 2001; 98(21): A-1390 / B-1182 / C-1108

Goepel, Mark

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LNSLNS Ratgeber
Verbesserung der Lebensqualität
Mark Goepel: Patientenratgeber Blasenstörungen bei Erwachsenen und Kindern. 2., neu bearbeitete Auflage, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg u. a., 2001, XIV, 119 Seiten, 28 Abbildungen, 1 Tabelle, broschiert, 29,90 DM
Mit Zunahme des Anteils älterer Menschen nimmt auch die Zahl der harninkontinenten Patienten in Deutschland stetig zu. Man rechnet mit etwa sechs bis zehn Millionen harninkontinenter Patienten, wobei die Dunkelziffer außerordentlich hoch ist. Auch die Zahl inkontinenter Kinder, die nach dem vierten bis fünften Lebensjahr ihre Blasenfunktion nicht immer beherrschen, ist relativ hoch. Die Notwendigkeit, das gesamte Spektrum der Blasenentleerungsstörungen bei Erwachsenen und Kindern auch für Laien darzustellen und eine Vielzahl von Informationen zur Hilfestellung zu übermitteln, ist somit gegeben.
Der Ratgeber bietet dem medizinischen Laien eine fundierte Aufklärung über die verfügbaren Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. Er gibt vor allem viele praktische Hinweise im Umgang mit Blasenentleerungsstörungen und dem willkürlichen Harnverlust. Über die Grundlagen hinaus werden die einzelnen Störungen besprochen, die Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt und insbesondere auch die pflegerische Versorgung bei Harninkontinenz skizziert. Die soziale und rechtliche Situation dieser Patienten in der Gesellschaft mit den überaus praktischen Daten zur Feststellung einer Behinderung der Erwerbsfähigkeit und der entsprechenden Rückwirkung auf die Lohnsituation werden geschildert. Ein Verzeichnis der Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, ein Inkontinenzfragebogen, nützliche Internetadressen ergänzen den Ratgeber. Die weiterführende Literatur beschränkt sich auf die für den angesprochenen Leserkreis verständliche und zugängliche Literatur.
Ziel des Buches ist, den Patienten aus der Isolation herauszuführen, sodass die Lebensqualität wieder verbessert werden kann. Die sorgfältig bearbeitete Broschüre ist für Laien, Pflegende und Ärzte gleichermaßen interessant. Jürgen Sökeland
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