ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2001Grüner Tee und Magenkrebs

MEDIZIN: Referiert

Grüner Tee und Magenkrebs

Dtsch Arztebl 2001; 98(21): A-1402 / B-1193 / C-1119

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LNSLNS Grüner Tee wird in Asien häufig konsumiert, wobei die Hypothese aufgestellt wurde, dass dieser Tee einen protektiven Effekt bei der Entwicklung des Magenkarzinoms haben könnte, zumal im Tierversuch die Gabe von Extrakten grünen Tees oder von Polyphenolen
die Tumorentstehung in verschiede-
nen Organen, darunter auch im Magen, hemmt.
Die Autoren führten eine Fragebogen-Aktion bei 26 311 Einwohnern in drei verschiedenen Regionen Japans zum Teekonsum durch. Die Beobachtungszeit umfasste 199 748 Patientenjahre, wobei insgesamt 419 Magenkarzinomfälle registriert wurden. In dieser prospektiven Kohortenstudie ließ sich kein Zusammenhang zwischen dem Konsum von grünem Tee und einem Magenkarzinomrisiko nachweisen, selbst wenn die Trinkgewohnheiten zwischen einer und mehr als fünf Tassen grünen Tees einer Subgruppenanalyse unterzogen wurden. w

Tsubono Y, Nishino Y, Komatsu S et al.: Green tea and the risk of gastric cancer in Japan. N Engl J Med 2001; 344: 632–636.

Dr. Y. Tsubono, Division of Epidemiology, Department of Public Health and Forensic Medicine, Tohoku University Graduate School of Medicine, Sendai 980-8575, Japan.

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