ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2001Krankenhaushygiene: Sparen bei Desinfektion

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Krankenhaushygiene: Sparen bei Desinfektion

Dtsch Arztebl 2001; 98(22): A-1432 / B-1216 / C-1144

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LNSLNS Nosokomiale Infektionen dürfen nicht zunehmen.

Mit circa 640 000 nosokomialen Infektionen muss in Deutschland pro Jahr gerechnet werden. Den überwiegenden Teil machen endogene Infektionen aus, der übrige Anteil wird durch Übertragungen von Patient zu Patient, vom unbelebten Umfeld des Patienten oder unzureichend aufbereiteten Instrumenten verursacht. Darauf hat Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit hingewiesen.
Es werde noch geprüft, ob der Einsatz umweltbelastender Stoffe und Substanzen im Krankenhaus reduziert werden kann, ohne eine Zunahme nosokomialer Infektionen zu provozieren. Mit einer wissenschaftlich begründeten aktuellen Empfehlung zur Krankenhaushygiene sei noch in diesem Jahr zu rechnen. Einsparpotenziale werden bislang nur bei Flächendesinfektionsmitteln, bei der Krankenhauswäsche und der Bettendesinfektion gesehen. Der Bereich Hygiene und Instrumentendesinfektion sei davon ausgeschlossen.
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