ArchivDeutsches Ärzteblatt38/1996Beginn einer Artikelserie: Werden und Wandel

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Beginn einer Artikelserie: Werden und Wandel

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LNSLNS Die Bundes­ärzte­kammer wird fünfzig. Aber das hat noch Weile: Das Geburtsjahr ist 1947. Als Geburtstag(e) gelten der 17. und 18. Oktober. Geburtsort: Bad Nauheim.
Seinerzeit konstituierten hier die Kammern der britisch und der amerikanisch besetzten Zonen Deutschlands die "Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Ärztekammern", Vorläuferin der heutigen Bundes­ärzte­kammer in Köln.
1997 ist also - konventionell gesehen - ein Jubiläumsjahr der ärztlichen Selbstverwaltung nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Deutsche Ärzteblatt möchte sich dem Datum gänzlich unkonventionell widmen, indem es, statt einer "Festausgabe" zum Jubiläum, bereits jetzt mit dem Abdruck einer in unregelmäßiger Folge erscheinenden Artikelserie beginnt, in der wesentliche Aspekte der vielfältigen berufs- und gesundheitspolitischen Aktivitäten der Bundes­ärzte­kammer (beziehungsweise der früheren "Arbeitsgemeinschaft") und deren Bedeutung für die Berufsausübung des Arztes wie überhaupt für die ärztliche Versorgung der Bevölkerung dargestellt werden sollen: Die Bundes­ärzte­kammer im Werden und im Wandel.
Das beginnt also im vorliegenden Heft mit einem Aufsatz des Historikers Thomas Gerst "Föderal oder zentral? Der kurze Traum von einer bundeseinheitlichen ärztlichen Selbstverwaltung", einer aufschlußreichen Studie über ärztliche Berufspolitik kurz vor und nach der verfassungsrechtlichen Konstituierung der Bundesrepublik Deutschland.
Kein "Abfeiern" von Personen und Daten ist mit der Jubiläumsserie geplant, vielmehr eine gründliche sachliche und fachliche Darstellung der fünfzigjährigen Entwickung in den Arbeitsbereichen der Bundes­ärzte­kammer, etwa nach dem vielfach und auch hier abgewandelten Motto: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und (vielleicht) die Zukunft sinnvoll (mit)gestalten. DÄ
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