SPEKTRUM: Leserbriefe

SPD: Existenzbedrohend

Maultzsch, G.

Zu dem Kommentar "SPD-Gesundheitspolitik: Notwendige Worte . . ." von Frank Mayer in Heft 33/1996
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LNSLNS Als niedergelassenem Chirurgen und SPD-Fraktionsvorsitzendem im Stadtrat Gotha ist es mir auch völlig unverständlich, wieso der Sozialexperte der SPD, Herr Dreßler, und zuständige Kreise in der SPD die Krankenhausambulanzen für die ambulante Versorgung öffnen wollen. Diese Absicht ist für alle niedergelassenen Ärzte in den neuen Bundesländern ein höchst existenzbedrohender Vorgang. Bei deutlich niedrigeren Gehältern in den neuen Ländern und bei hohen Krediten, die alle nach der Wende in die Niederlassung gegangenen Ärzte hier aufgenommen haben, würde die Realisierung dieser Absicht sicher für zahlreiche Praxen das Aus bedeuten. Als in der Kommunalpolitik tätigem Arzt sagte mir der Vizepräsident des Bundestages, Klose, anläßlich eines Besuches in Gotha: "Ich bin auch nur mit etwa 75 Prozent von dem einverstanden, was in der SPD geschieht." Es gilt, von allen Seiten auf die verantwortlichen Akteure in der SPD-Gesundheitspolitik einzuwirken, besonders für der SPD nahestehende Personen, diese drohende Fehlentwicklung zu verhindern.
Dr. med. G. Maultzsch, Seebachstraße 11, 99867 Gotha
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