ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2001Fortbildung: Weitere Gängelung

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Fortbildung: Weitere Gängelung

Dtsch Arztebl 2001; 98(22): A-1486 / B-1268 / C-1191

Plesmann, Uwe

Zum Beitrag „Gutachten des Sachverständigenrates: Schlechte Noten, viele Hausaufgaben“ von Sabine Rieser in Heft 13/2001:
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LNSLNS Die Forderung nach einer qualifizierten Fortbildung ist sicher für alle Berufsgruppen unstreitig. Warum sollte dann nicht auch ein TÜV für Politiker oder Verwaltungsbeamte oder auch Lehrer eingeführt werden; die haben in der Regel wohl auch kaum mehr gelernt als wir. Seit Jahren wird doch keine Berufsgruppe so gegängelt wie die Ärzteschaft. Ich habe den Eindruck, unsere Standesvertreter kommen allen Forderungen servil nach, verfeinern das Süppchen dann allerdings wenigstens noch mit eigenen Gewürzen, und wir löffeln es dann brav aus.
Wie kommt ein Herr Professor Scriba eigentlich dazu, uns eine ungenügende Fortbildungswilligkeit zu unterstellen. Da fällt es schwer, nicht polemisch zu werden, aber vielleicht sollte auch der Herr Professor einmal seine bisherigen Fortbildungspunkte nachweisen. Bei mir und sicher auch bei vielen anderen Kollegen fragen Sie am besten die Ehefrau, an wie vielen Abenden und Wochenendtagen ich fortbildungsbedingt nicht zu Hause bin und an wie vielen Abenden ich mich statt der Familie medizinischer Lektüre widme.
Dr. med. Uwe Plesmann, Kuhtorstraße 1 b, 23578 Oldenburg
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