ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2001Drittmittel: Zum Glück . . .

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Drittmittel: Zum Glück . . .

Dtsch Arztebl 2001; 98(22): A-1488 / B-1269 / C-1192

Feld, Michael

Zu dem Beitrag „Imagegewinn ist nicht strafbar“ von Jens Flintrop in Heft 14/2001:
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LNSLNS Man braucht es nicht einmal mehr hinter vorgehaltener Hand zu sagen: Die Fähigkeit zum Einwerben von Drittmitteln entscheidet heute mehr als die Fähigkeit, ein guter Kliniker, Forscher oder Dozent zu sein, darüber, ob man in die halbgötterdämmernden Hallen der Alma mater berufen wird oder nicht. „Ohne Moos nix los“ gilt nirgendwo mehr als in der mit deutschen Staatsmitteln meist nur jämmerlich versorgten medizinischen Forschung. Mit welcher grotesken Doppelmoral erdreisten sich die schwarzberobten Staats(anwalts)diener, einem integren Wissenschaftler internationaler Reputation so hinterhältig an den Karren zu fahren? Zum Glück gibt es da noch Richter, die wissen, was richtig ist. Wenn diese Vorgehensweise Schule macht, bricht man der universitären Forschung – die absolut auf Drittmittel angewiesen ist, um im internationalen Vergleich halbwegs zu bestehen – mit bloßer Hand das Genick!
Dr. med. Michael Feld, Norderstraße 118, 25980 Westerland/Sylt
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