ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2001Weißdorn ohne Zusatzeffekt bei Herzinsuffizienz

VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

Weißdorn ohne Zusatzeffekt bei Herzinsuffizienz

Dtsch Arztebl 2001; 98(22): A-1498 / B-1258 / C-1176

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LNSLNS Ob die Behandlung der Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium II mit einem Weißdornextrakt wirksam und zugleich wirtschaftlich ist, wird zurzeit in einer dreijährigen prospektiven Studie bei 156 Patientenpaaren getestet. Zwischenergebnisse präsentierte Prof. Reinhard Rychlik (Burscheid) beim Internistenkongress in Wiesbaden. Die Patienten der Verumgruppe werden zusätzlich zur normalen Therapie mit dem Crataegus-Spezialextrakt WS 1442 behandelt, während in der Kontrollgruppe keine weitere Intervention erfolgt. Ziel der Studie, die von der Firma Dr. Willmar Schwabe unterstützt wird, ist die Analyse, ob sich durch den Weißdornextrakt die Hospitalisierungsrate reduzieren lässt. Auch soll geprüft werden, ob das Phytopharmakon die Progredienz der Erkrankung aufhält und die Lebensqualität erhöht.
Wie Rychlik betonte, wurde in beiden Kohorten zunächst eine deutliche Steigerung der Lebensqualität gesehen, die nach etwa sechs Monaten ein Plateau erreichte. Unterschiede wurden bislang weder bei der Progredienz noch bei der Lebensqualität der Patienten oder der Kosten registriert.
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