ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2001Grundsatzdebatte: Pro und Kontra zu PID

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Grundsatzdebatte: Pro und Kontra zu PID

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): A-1508 / B-1284 / C-1204

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LNSLNS Der Bundestag diskutierte über Chancen und Risiken der Gentechnik.
Politiker aller Parteien lehnen vorschnelle Entscheidungen zur Gentechnik ab. In einer fünfstündigen sachlich geführten Grundsatzdebatte Ende Mai im Deutschen Bundestag drängten die Abgeordneten auf eine breite gesellschaftliche Diskussion über Nutzen und Risiken der Präimplantationsdiagnostik (PID) und der Forschung an embryonalen Stammzellen. Bundeskanzler Gerhard Schröder, der in der Debatte als Abgeordneter sprach, plädierte für eine begrenzte Zulassung der PID und der Embryonenforschung. Dazu sei eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes nicht notwendig. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel äußerte Verständnis für den Wunsch nach einem gesunden Kind. Es falle ihr schwer, die Präimplantationsdiagnostik mit einem „radikalen Nein“ abzulehnen. Viele Abgeordnete betonten unabhängig von der Parteizugehörigkeit ihre Zweifel an dieser Methode. Eine ausführliche Berichterstattung über die Bundestagsdebatte folgt in Heft 24/2001.
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