ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2001Psychotherapie: Unterversorgte Kinder

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Psychotherapie: Unterversorgte Kinder

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): A-1509 / B-1285 / C-1205

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LNSLNS Zulassungssperren trotz zu wenig Niederlassungen
Die nahezu flächendeckende Unterversorgung mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) werde festgeschrieben, wenn dieser Bereich nicht bald eine eigene Bedarfsplanung erhalte. Das befürchtete die Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bei ihrer 48. Jahrestagung in München. KJP bilden mit (ausreichend vielen) Erwachsenenpsychotherapeuten nach § 101 Abs. 4 SGB V eine Arztgruppe in der Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). „Dadurch sind fast alle Gebiete in den alten Bundesländern für Zulassungen gesperrt, obwohl Kinder und Jugendliche bis zu einem Jahr auf einen Therapieplatz warten müssen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Peter Lehndorfer. Es gebe Landstriche, in denen kein KJP niedergelassen ist, die aber dennoch für Zulassungen gesperrt seien. Besonders betroffen: die neuen Bundesländer. Der KBV zufolge sind 1 087 (Stand: Ende 1999) nicht ärztliche Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zur Versorgung zugelassen. Für eine eigene Bedarfsplanung ist eine Gesetzesänderung notwendig.


Es gibt zu wenig Therapieplätze für Kinder.
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