ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2001Forschung: Gender-Institut in Magdeburg

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Forschung: Gender-Institut in Magdeburg

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): A-1512 / B-1286 / C-1206

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LNSLNS Auch das Gesundheitsverhalten soll analysiert werden.
Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat in Magdeburg ein Gender-Institut zur Fortentwicklung der Gleichstellungspolitik gegründet. Der Auf- und Ausbau wird in den kommenden drei Jahren aus der Landeskasse sowie mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt (im Startjahr rund 600 000 DM). Gender-mainstreaming beschreibt einen Neuansatz in der Frauen- und Gleichstellungspolitik. Dabei werden im Idealfall Entscheidungen im Vorfeld auf ihre möglicherweise unterschiedliche Wirkung auf Frauen und Männer hin überprüft, um Benachteiligungen erst gar nicht entstehen zu lassen.
Geplant ist, einmal pro Jahr einen „Gender-Report für Sachsen-Anhalt“ herauszubringen. Darin sollen Daten zur Situation von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt ebenso analysiert werden wie ihre unterschiedliche Rolle etwa bei der Gestaltung des Familienlebens oder im Gesundheitsverhalten. Frauenministerin Dr. Gerlinde Kuppe (SPD) erklärte, die Statistik in Deutschland verfüge noch über zu wenig geschlechtsspezifisch aufbereitetes Material.
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